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Trauerlandpokal-Schulwettkampf BGC Bremen


Am 22. Juni fand auf der Anlage des BGC Bremen der 2. Trauerlandpokal statt.
Sinn dieser Veranstaltung ist: Fröhliche Schulkinder spielen für jene Kinder und Jugendliche, die familiär durch einen Trauerfall betroffen sind.
„Das Zentrum Trauerland bietet Kindern und Jugendlichen einen geschützten Raum für die Auseinandersetzung mit ihrer Trauer. Alle Hilfsangebote sind für die Betroffenen kostenfrei“. (Auszug aus der HP von www.trauerland.org)

Viele Vereinsmitglieder hatten Getränke, Kuchen und Salate gespendet, die nun an diesem Freitag zu Gunsten von Trauerland verkauft wurden. Firmen hatten Brötchen, Obst, Grillwürste gesponsert.

    


Am Freitagmorgen 9:00 Uhr sollte der Start sein, so war es geplant. Doch das Schiedsgericht mit Oberschiedsrichterin Sarah Gefreyer und den Schiedsrichtern Manuel Diener und Achim Braungart Zink (ja, der Generalsekretär des DMV hatte sich extra für diese Veranstaltung auf den Weg gemacht) riefen erst einmal eine Startverschiebung aufgrund von Regen aus.
Schüler und Lehrpersonal hatten die Möglichkeit, im großen, nett hergerichteten Zelt ein trockenes Plätzchen zu finden.
Das gibt Zeit zu erklären, welche SchülerInnen nun auf den Beginn der Veranstaltung warteten. Der SchulAG-Koordinator des BGC Bremen, Steffen Gefreyer, ist seit zwei Jahren unermüdlich tätig, um Schulen zu Minigolf-AGs zu inspirieren. Wie schon im vergangenen Jahr, waren auch diesmal die SchülerInnen der Freien Evangelischen Bekenntnisschule aus der Vahr mit 13 SchülerInnen der zweiten und vierten Klasse dabei. Die Oberschule an der Julius-Brecht-Allee war mit 12 Schülern des fünften Jahrganges vertreten und das Gymnasium Kurt-Schumacher-Allee schickte ebenfalls 12 Jugendliche in das Turnier.
Sie alle sind in diesem Jahr einmal wöchentlich von Steffen Gefreyer und seinen Helfern in der „Freiluftsaison“ auf der Anlage des BGC Bremen trainiert worden. Während der Wintermonate wurden aus Turnhallenmaterialien und mit Unterstützung der „Schulbox“ des DMV in Räumen der Schulen Bahnen mit viel Phantasie kreiert. Die ein oder andere Stunde Theorie oder Regelwerk war auch dabei.

Vor Beginn des Turniers dankte Steffen seinen unermüdlichen Helfern Helga Wittkopf und Reiner Neumann, Sabine und Matthias Erhart, Markus Stern und Tochter Sarah. Sie erhielten eine Urkunde und einen Blumenstrauß für ihren Einsatz.

            
         
      

Bevor es nun endgültig losgehen sollte, hatte sich Markus Stern bereit erklärt, für den guten Zweck eine Assrunde zu spielen. Für jedes mit dem ersten Schlag getroffene Loch wollte er fünf Euro in die Spendenbox von Trauerland zahlen.
Für die Schüler wäre es noch einmal ein guter Anschauungsunterricht gewesen, denn Markus spielte von 18 Bahnen 14 Bahnen mit einem Ass und zahlte 70,00 Euro für den guten Zweck.

    
     
 

Doch nun sollte es auch für die Jugendlichen losgehen. In Dreiergruppen aufgeteilt machten sie sich ans Werk. Hilfe stand auch bereit! An jeder dritten Bahn stand ein BGC-Mitglied, um Hilfestellung und Ratschläge zu geben. Gespielt wurde mit „Budenmaterial“. Allerdings liegen beim BGC Bremen an jeder Bahn Bälle, die ein Ass ermöglichen.
Besonders viele – muss man gestehen – sind nicht davon gefallen. Gelang aber eines, war der Jubel um so größer. Mit dem geraden Schlag haperts halt noch ein wenig, da muss noch trainiert werden
😊. Mit dem Hochteller, dem Mittelhügel, der Niere oder dem V hat auch so mancher „Profi“ sein Problem. Das geübte Auge sah jedoch bei dem Einen oder Anderen Talent aufblitzen.
Interessiert verfolgte Frau Silke Boos, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei Trauerland, das wuselige Geschehen auf der Anlage. Danke, dass Sie ihre Termine noch verschieben konnten und bis zur Siegerehrung geblieben sind!