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4. Senioren-Rangliste in Peine


Spannendes Qualifikationsfinale bei den Niedersächsischen Seniorengolfern

Spannend und hochklassig, so in etwa kann man die vierte und damit letzte Seniorenrangliste, welche im Peiner Stadtpark stattfand, bezeichnen. Peine, wann habe ich denn hier das letzte Mal gespielt, hörte man des öfteren am Samstag auf der Anlage. Und so machten sich rund 50 Senioren und Seniorinnen an die 18 Bahnen, um die teilweise nicht einfachen Schläge zu trainieren. Leider hatte so mancher nicht mit dem regen Publikumsaufkommen gerechnet, welches um 15 Uhr anfing die Anlage zu bevölkern. Das brachte so manchen Unmut, den man auch verstehen kann, aber bei welcher Rangliste wurde denn in der Vergangenheit auch am Samstag die Anlage geschlossen? Das war in Northeim nicht der Fall und auch nicht auf den anderen Anlagen der letzten Jahre. Und wenn ich nur an das DMV-Finale des MVBN in Kassel denke, wo wir am Ende mit Publikum zusammen das Pokalspiel absolviert haben, dann muss man einfach mal damit leben.

                   

Das sagte sich auch der ein oder andere, welcher dann am Sonntagmorgen um 7 Uhr beim Einschlagen anzutreffen war. Pünktlich um 9 Uhr wurden die Teilnehmer von Christian Spandau und Andreas v. d. Knesebeck begrüßt und mit Infos zu den Deutschen Meisterschaften versorgt. Zudem wurde angemerkt, dass man heute 6 Runden spielen wollte und es deshalb zügig auf die Anlage gehen sollte. Das klappte auch sehr gut, aber ich nehme es vorweg, es wurden wieder nur 5 Runden. Deshalb sollte man sich die Frage stellen, wann so ein Wettkampf mit am Ende 55 Aktiven beendet sein sollte? 17 Uhr, ok, dann schafft man halt nur 5 Runden oder 19 Uhr, dann würde man die 6 Runden schon schaffen, aber dafür würde so mancher nicht vor Mitternacht zu Hause ankommen. Aber ihr könnt euch sicher sein, die Ausrichtung der Ranglisten wird auch wieder im Dezember ein Thema im Sportausschuss sein.

Jetzt aber zum sportlichen Teil. Eigentlich waren alle Fronten geklärt. Göttingen 1 mit 4 Punkten Vorsprung vor Wolfsburg. Der TSV Salzgitter mit Abstand sicherer Dritter vor Göttingen 2. Am Ende des Feldes Northeim und Gebhardshagen angeschlagen vor dem Abstieg stehend. Wo sollte da die Spannung herkommen? Für die Kombi-DM hatten wir 4 Mannschaftsplätze erhalten, aber 5 Teams möchten nach Neutraubling. Deshalb kam es zu einem Zweikampf zwischen Cuxhaven und Hannover.

                   

Wolfsburg legte gleich los wie die Feuerwehr, 20 (Kempa), 20 (Busch) und eine 19 von Tim Clasen waren erste einmal die Führung. Der TSV mit 63 und Göttingen 2 mit 68 folgten. Göttingen 1 und Gebhardshagen kamen auf 69 und vor allem Gebhardshagen, mit ihren zwei ehemaligen Peiner Spielern, wollte noch einmal Bad Nenndorf angreifen, die bis dato den letzten Nichtabstiegsplatz innehatten. Dahinter der Zweikampf Hannover und Cuxhaven, welcher 71 zu 73 stand.
Bad Nenndorf mit 73 und Northeim mit 79 Schlägen rundeten die erste Runde ab.

In Runde 2 brachte dann Göttingen 2 die 59 an die Tafel und diesmal spielte Alexandra v. d. Knesebeck die 19. Das sollte aber nicht die einzige blaue Runde bleiben denn Christian Spandau und Andrea Reinicke schafften die fehlerfreie Runde. Damit lag der TSV (125) mit Wolfsburg gleich auf, gefolgt von Göttingen 2 (127).
Mit etwas Abstand kamen Gebhardshagen, Göttingen 1, Hannover, Cuxhaven und am Ende lag Bad Nenndorf noch knapp vor Northeim.

         

In Runde 3 dann der nächste Paukenschlag. Norbert Kempa spielte die dritte 18 des Tages und mit 60 Schlägen lag Wolfsburg wieder vorn, vor Salzgitter und Göttingen 2 (beide 64). Da Hannover noch einen Schlag vor Göttingen 1 lag war klar, dass es heute auch in der Gesamtwertung einen neuen Sieger geben könnte, denn Göttingen 1 kam heute irgendwie nicht in die tiefen grünen Runden. Cuxhaven verlor etwas Boden auf Hannover im Kampf um den letzten DM Platz und Gebhardshagen konnte noch immer auf den Nichtabstieg hoffen. Am Ende konnte Northeim, dank einer 70, Bad Nenndorf (78) überholen und die rote Laterne abgeben.

Dann kam die Info des Schiedsgerichtes in Runde 4, dass auch heute auf 5 Runden reduziert werden würde. Das beflügelte noch einmal so manches Team und Wolfsburg legte eine erneute 60er Runde aufs Parkett und Norbert Kempa ließ seiner 18 eine 19 folgen. Die schaffte auch Frank Grunert vom TSV und hielt damit sein Team (61) mit in der Spitze. Auf Wolfsburg lag man nun 5 Schläge zurück. Einen Schlag hinter dem TSV lagen Göttingen 2, ebenfalls mit einer 60er Runde.
Dann kam das Mittelfeld mit Göttingen 1 (66), Hannover (67) und Gebhardshagen (64) die damit alle auf 368 Schläge kamen. Sollte das für Wolfsburg und Gebhardshagen reichen zum Titelgewinn und zum Nichtabstieg? Cuxhaven lag auf Platz 7 und mit einer 67 lag man neun Schläge hinter dem Trio und Northeim (72) konnte sich noch knapp vor Bad Nenndorf (71) halten.

         

Dann kam die Schlussrunde und fangen wir mal von hinten an. Bad Nenndorf kam mit einer 73 nicht über Platz 9 (371 Schläge) hinaus. Auf Platz 8 lief Northeim ein mit 363 Schlägen. Platz 7 blieb bei den Möwen (69/346) und wie lief das Finale für die drei gleichaufliegenden Mannschaften? Gebhardshagen konnte drei grüne Runden abzeichnen aber 68 Schläge reichten dann nur für Platz 6. Einen Schlag besser kam Hannover ins Ziel und holte sich somit Platz 5. Göttingen 1 versuchte noch einmal alles und mit einer 19 von Altmeister Philip Busche konnte man seinen besten Tagesdurchgang von 62 Schlägen in die letzte Runde legen. Ewiger Dritter, so könnte man die TSV Golfer in dieser Ranglistensaison bezeichnen. Mit drei 21er Runden konnte kam man auf 313 Schläge und einem Schnitt von 20,867 und es sei erwähnt, dass Nicole Könemann mit ihrer 2x 21 auch in die Teamwertung kam und somit das TSV Team sehr gut unterstützt hat. Göttingen 2 versuchte auch noch einmal Wolfsburg anzugreifen und mit ihrer zweiten 19 an diesem Tage holte Alexandra v. d. Knesebeck mit ihrem Team eine weitere 60 er Runde und setzte somit die Wolfsburger nochmal unter Druck. 100 Schläge von Sandra waren heute eine Topleistung über 5 Runden. Und wie kamen die Wolfsburger ins Ziel? 22, 22 und 20 bedeuteten insgesamt 309 Schläge und einen Schnitt von 20,600. Damit holte man sich nicht nur den 2. Tagessieg nach Northeim, sondern auch noch den Gesamtsieg, da Göttingen 1 heute nicht über Platz 4 hinauskam. Überragend im Wolfsburger Team heute Norbert Kempa, der ebenfalls auf 100 Schläge kam.