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3. PS der 2. Bundesliga Nord 2 in Wolfsburg


3. Punktspiel der 2. Bundesliga Nord Staffel 2 beim BGC Wolfsburg

Zum Bergfest (3. PS von 5) trafen sich die 5 Mannschaften erstmals auf einer Eternitanlage, nach den zwei Spieltagen auf Beton. Leider spielte auch dieses Mal das Wetter nicht so recht mit. Es gab keinen Schneeregen oder Regen generell am Wochenende, aber kalt war es schon bei Temperaturen von 2 bis 13°C am Spieltag. Für das Neheimer Team war die Wolfsburger Anlage Neuland und man war gespannt, was das junge Team vor allem auch auf Eternit zu leisten im Stande sein würde. Wie in dieser Staffel üblich, waren bis auf Salzgitter alle Mannschaften am Freitag angereist und entsprechend gut vorbereitet für den Spieltag. Wer Wolfsburg kennt, weiß, dass man sich keine großen Klopfer erlauben durfte, denn dann würde es schwer werden und so sollte es dann auch einem Team widerfahren.
Das bedeutet aber auch nicht, dass die Anlage ein Selbstläufer ist, denn Sammeln kann man in Wolfsburg, und der Teller oder das Pitauge laden auch mal zu einem Schlag mehr ein.
Sonntagmorgen, 9 Uhr, strahlend blauer Himmel bei 3°C, es war angerichtet.

                     

Durchgang 1 brachte gleich alle Farben an die Tafel. Wolfsburg spielte zwar den besten Durchgang mit 125 Schlägen, benötigte dafür aber auch eine 19 von Tristan Kleiner und gleich mal eine „18“ von Tim Clasen. Auch Berlin spielte eine Blaue (19) und Thorben Sielaff durfte sie abzeichnen. 127 Schläge verbuchte Tempelhof und Kiel lag nur einen Schlag dahinter. Die Neheimer kamen auf 135 Schläge und der TSV Salzgitter hatte in den ersten 5 Spielern 3x rot und eine Schwarze zu verbuchen. Am Ende blieben zwei Rote stehen und 141 Schläge ließen eine deprimierte TSV Mannschaft zurück. Man hatte sich sehr viel vorgenommen, da man im letzten Jahr sich noch über Platz 2 in Wolfsburg freuen durfte.

In Runde 2 musste Neheim eine 140er Runde hinnehmen, welche Salzgitter nutzte, um seinerseits mit verbesserten 127 Schlägen an Neheim vorbeizuziehen, dank auch einer 19 (Pyramiden) von Christian Spandau. Kiel hatte auch eine 19 von René Lagerquist zu verzeichnen und 127 Schläge bedeuteten vorerst Platz 3, da Tempelhof noch besser zurecht kam. Thorben Sielaff schaffte die Doppel-19 und brachte damit sein Team auf 123 Schläge. Aber was machten denn die Wolfsburger da. Locker flockig waren sie unterwegs, so hatte man den Eindruck und genau diese Lockerheit brachte weitere blaue Runden an die Tafel. Auch Tristan Kleiner spielte die Doppel-19 und Tim Clasen spielte nach der 18 in Runde 1 eine 19 in Runde 2. Aber die 18 durfte für Wolfsburg auch nicht fehlen, dieses Mal von Lennart Großmann erzielt. 117 Schläge und ein Schnitt von 19,5 Schläge, Hammer Leistung. Aber das sollte noch nicht das Highlight gewesen sein.


         
         

Durchgang 3, ein Blick zur Uhr und man stellte leider fest, dass es sich zog.
Wenige Schläge sollten „schnell“ gehen, aber die Enge einzelner Bahnen machten ein parallel spielen nur schlecht möglich und klemmte es dann doch mal an einer Bahn, dann hatte man auch gleich größere Lücken im Feld. Neheim freute sich über ihre erste blaue Runde des Tages die Thorben Baumgart (19) schaffte.
138 Schläge aber waren heute viel zu viel, um irgendwie in die Punkte zu kommen. Auch Salzgitter musste den Traum von mehr als 2 Punkten so langsam begraben. 128 Schläge mit einer 19 von Frank Grunert waren zwar solide, aber damit konnte man kaum Schläge holen. Kiel mit 129 Schläge ließ nicht locker und auch die 132 Schläge von Tempelhof ließen höchstens den Kielern noch Hoffnung auf Platz 2. Wolfsburg zog einsam seine Kreise an der Spitze. 123 Schläge, dieses Mal mit 19er Runden von Nicole Warnecke und Clemens Schreiber, ließen die Volkswagenstädter von einem Ergebnis unter 500 Schläge träumen.

                   

Der letzte Durchgang war dann auch nur noch dahingehend spannend, was die Wolfsburger hier noch zaubern würden. Neheim konnte eine 18 verzeichnen von Phillipp Kleiner, welcher sich über seine „Erste“ lautstark freute, zu Recht.😉
541 Schläge mit einer 128er Runde zum Abschluss sollten heute keine Punkte bringen. Dass der TSV Salzgitter am Ende noch eine Schippe drauflegen kann, wurde schon oft bewiesen und auch heute sollten 121 Schläge einen versöhnlichen Abschluss bringen, da auch Frank Quandt sich über eine 18 freute. 517 Schläge und ein Schnitt von 21,5 brachten heute nur 2 Punkte. Den Spielern aus dem Norden, den Kielern, fehlten heute einfach die blauen Runden. Solide Durchgänge von 127 bis 130 Schläge und 514 Schläge gesamt, brachten 4 Punkte auf das Konto.
Auch Tempelhof freute sich über zwei weitere 19er Runden von Anton Dillinger und Jörg Hartmann. 124 Schläge sicherten 6 Punkte mit 506 Schlägen und was konnte man von Wolfsburg vermelden?

Lennart Großmann spielte eine 20. Nicole Warnecke mit 22 Schlägen einen Streicher. Stefan Weinhold freute sich über seine 19. Michael Busch sich über seine 20er Runde. Clemens Schreiber spielte den 2. Streicher mit 23 Schlägen. Somit fehlten nur noch die letzten drei Wolfsburger Spieler. Die drei spielten zusammen 55!!! Tristan spielte seine dritte 19 des Tages und kam auf 79 Schläge, ein Ergebnis was er die auch schon die letzten beiden Heimspiele schaffte. Christian Roselieb spielte die 18 und dann kam Tim Clasen, welcher heute auch den letzten Schlag machen durfte. Es war ein Ass zu einer weiteren 18 und fantastischen 75 Schlägen für den Wolfsburger Leader. Damit schaffte man eine 114er Passe (Schnitt 19,0) und als Gesamtschläge wurden 479 Schläge verzeichnet, was einen Schnitt von 19,9 bedeutete. Die Freude war groß und sogar feuchte Augen wurden bei Wolfsburg gesichtet.

                  

Damit führen die Wolfsburger überlegen die Tabelle an mit 20 Punkten vor Tempelhof Berlin (16), Olympia Kiel (11), Neheim Hüsten (8) und dem
TSV Salzgitter der auf magere 5 Punkte kommt.
In drei Wochen hat der TSV dann Heimrecht und sollte dieses auch nutzen, wenn es am Ende noch mit dem Verbleib in der Liga klappen soll.

Um 16.30 Uhr war dann der Spieltag beendet und die Teams machten sich langsam auf die Heimreise.

mit sportlichen Grüßen

Christian Spandau / TSV Salzgitter 
Bericht und Fotos   



 

Geschrieben von: distibremen am 08.05.2019

 

 

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